Neues PCR-Testverfahren startet in Hamburg

Schneller, deutlich günstiger und wesentlich angenehmer als bisher lässt sich ab dem 7. Dezember 2020 in Hamburg ein PCR-Test durchführen. Auf dem Spielbudenplatz an der Reeperbahn wird mittels Gurgeln (Kochsalzlösung) getestet. Das Ergebnis gibt es binnen maximal 24 Stunden.

„Corona Freepass“ – der PCR-Test lässt Urlaubsträume wahr werden

Bislang waren für PCR-Tests, die eine Infektion mit dem Coronavirus nachweisen sollten, meist unangenehme Rachenabstriche erforderlich. Nicht nur bei Verdacht auf das Vorhandensein des Virus galt es diese Tortur durchzustehen. Auch wer in den oft schon lange geplanten Urlaub, bspw. auf die Kanaren wollte, musste sich ihr unterziehen. Die Wartezeit auf das Ergebnis, im potentiellen Infektionsfall ob Quarantäne schon unangenehm, konnte im Fall einer geplanten Reise zum Glücksspiel werden. Zahlreiche Labore waren derart heillos überlastet, dass es teils mehr als eine Woche dauern konnte, bis ein Testergebnis vorlag.

Ab sofort mischt Corona Freepass den PCR-Testmarkt schier revolutionär auf. Die Unternehmer Heiko Fuchs und Axel Strehlitz haben gemeinsam mit Virologen, Beratern sowie Entwicklern das neue PCR-Testverfahren mitsamt funktionaler Web- und Applösung entwickelt. Dabei setzt Corona Freepass auf das PCR-Kreuz-Pooling, so dass ein 20-sekündiges Gurgeln mit Kochsalzlösung ausreicht, um ausreichend Analysematerial zu erhalten. Der Laborbericht wird als binnen 24 Stunden, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache, per E-Mail versandt und ist offiziell, also auch bei Auslandsreisen, anerkannt. Der Preis in Höhe von 24,95 Euro liegt dabei deutlich unter den Kosten, die ein anerkannter PCR-Test bislang verursachte.

Das Procedere ist denkbar unkompliziert. Die Terminvergabe für eine Probennahme erfolgt einfach über die Registrierung auf der Corona Freepass-Seite. Zwei Stunden vor dem Gurgeln gilt es dann möglich nichts mehr zu essen oder zu trinken. Die Identitätsprüfung wird beim ersten Test anhand des Ausweises vorgenommen. Und dann heißt es auch schon „Gurgeln Ahoi!“